Klobuk — ein Grenzland aus Stein und Wasser
Klobuk liegt ganz im Westen der Gemeinde Ljubuški und bildet deren westliche Schwelle — die letzte herzegowinische Siedlung vor der kroatischen Grenze.
Hier trifft die steinige Bekija — das Hochland um Imotski und Grude — auf die Nahija, die fruchtbare Ebene des Vitinsko und Ljubuško polje. Durch die Gemarkung zieht der Fluss Trebižat, der auf seinem Lauf mehrfach den Namen wechselt; unterhalb des Weilers Poljane bricht die Karstquelle Klokun hervor.
Den Namen gab der Hügel: Das Wort klobuk bedeutet „Mütze“ und führt über das altslawische klobukъ auf das orientalische kalpak zurück — eine hohe, spitze Kappe. Genau diese Gestalt hat der Berg, der sich an allen Seiten gleich steil aus dem Feld erhebt. Das Dorf gliedert sich in rund ein Dutzend Weiler — zaseoci — darunter die Čuljkove Njive.
