Vom Brdo zu den Čuljkove Njive
Kein Name ist so fest mit Klobuk verwachsen wie dieser: Ein ganzer Weiler trägt ihn.
Die Überlieferung der Pfarrei erzählt es klar: Die Čuljci wohnten ursprünglich auf Brdo — dem „Berg“, oberhalb des heutigen Sendemasts. Als der Platz dort eng wurde, zogen sie nach und nach hinab auf ihre Felder. Diese Felder gaben dem neuen Weiler seinen Namen: Čuljkove Njive, die „Čuljak-Felder“. Neben den Čuljak siedelten hier auch die Međugorci, die denselben Weg vom Brdo nahmen.
In den Kirchenbüchern taucht der Name erstmals 1860 auf — bei der Taufe der Iva, Tochter des Martin Čuljak. Der Weiler selbst wird erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts eigens genannt; zuvor zählte man ihn zu Šiljevišta, obwohl die Namen seiner Bewohner ihn längst als Čuljkova Njiva auswiesen. Bis heute liegt am Ort das Čuljkovo groblje — der Friedhof der Sippe.

